Wander- und Urlaubsfahrt Ilztal 2011

Der Rückblick zur Wander- und Urlaubsfahrt Ilztal 2011 beginnt mit ein paar schönen Zeilen von Daniela:

Den Johannes ja, Ihr werd’s es wissen,
mussten wir ein ganzes Jahr vermissen.
Doch nun im herrlichen Bayerwald hier
kümmert er sich wieder um Wanderweg und Bier.

Mit Stephan dann an seiner brüderlichen Seite
sucht er, wie immer, die optimale Weite.
Wolfsteiner Ohe, die schöne Ilz – die schwarze Perle -,
ob Buche, Tanne, Fichte oder vereinzelt eine Erle,
der Baumwipfelpfad ein echtes Highlight war,
wir folgten ihm friedlich, seine kleine Wanderschar!

Dann mal in die Apotheke hier oder ein Einkauf da,
die Zwei, die sind einfach wunderbar.
Und dreh’n wir auch ’ne Extrarunde
Fangen’s uns ein, zu jeder Stunde.

Ob Schottenbaummühle mit Topfenstrudel oder Kaffee,
ob Fürsteneck mit Weißwurst oder Matjesfilet,
die Wahl war immer richtig,
des sollt’s jetzt wissen, des ist uns wichtig.

Drum sagen wir alle wieder mal Danke.
Und hoffen auf nächstes Jahr, ohne viel Kranke,
auf dass wieder alle Zeit ham zum Mitgeh’,
denn es war wieder amoi SUPER SCHEE!

 

Freitag 3. Juni – Start zur Wander- und Urlaubsfahrt Ilztal

Wie immer haben wir uns um 9.00 Uhr am Parkplatz der Haltestelle Michaelibad getroffen. Nur, wo waren Margot und Günter? Sie sind eine Haltestelle zu weit mit der U-Bahn gefah-ren und Stephan holte sie mit den anderen an der Kreillerstraße ab. Stephan fuhr dann gleich weiter in Richtung Deggendorf, Johannes hat noch Hannelore und Daniela in Neufahrn bei Freising abgeholt. An unserem ersten Haltepunkt, einem Parkplatz auf der Autobahn haben sich die beiden Gruppen dann getroffen. Scully hat sich gleich ihren angestammten Platz im Bus angeschaut, war alles in Ordnung! Es ging dann gemeinsam weiter bis Deggendorf. Hier legten wir eine Pause für einen Spaziergang in die Stadt ein. Es war gerade Markt und: vieles sehr viel günstiger als bei uns in München! Die Mittagspause konnten wir auf der Terrasse des Ruderhaus, direkt am Donauufer, verbringen. Anschließend ging die Fahrt weiter über die Autobahn Richtung Passau nach Haag in unser Hotel dem Stoaberger Hof. Wir waren noch nicht lange da, da kamen auch Christl und Anneliese samt Chauffeur, jetzt war die Gruppe komplett. Wie immer: Zimmer verteilen, Abendessen und Ratschen, oder waren es Fachgespräche, bis sich die Gruppe so nach und nach auf die Zimmer zurückzog.

Samstag 4. Juni

Heute der erste Wandertag unserer Wander- und Urlaubsfahrt Ilztal. Unsere Fahrt ging, zum Schluss auf sehr verwegenen Straßen, an Ellersdorf vorbei an das Ufer der Ilz. Die erste Etappe unserer Ilztal-Wanderung führte bis zur Schrottenbaum-Mühle. Carmen und Anneliese sind der Wandergruppe ein kurzes Stück entgegengekommen, Johannes hatte Carmen etwas später abgeholt und Anneliese hat ihn begleitet. Nach der Mittagspause hat ein Teil der Gruppe noch eine kleine Rundwanderung entlang der Ilz Richtung Fürsteneck und wieder zurück zur Schrottenbaum-Mühle unternommen. Das Besondere an dieser Wanderung war das Entdecken einer sehr schönen Ringelnatter, nicht klein, eher ausgewachsen. Bevor es zurück Richtung Hotel ging gab es natürlich noch einen Kaffee, mit Topfenstrudel, in der Schrottenbaum-Mühle.

Sonntag 5. Juni

BaumwipfelpfadHeute setzten wir die Wanderung im Ilz-Tal fort. Von der Schrottenbaum-Mühle ging es weiter flussabwärts Richtung Kalteneck. Kalteneck ist der Ort, der direkt unterhalb unseres Hotel an der Ilz liegt. Wir waren nicht so spät dort und fuhren dann in Richtung Nationalpark-Zentrum bei Schönau. Dort haben wir erst mal unsere Mittagspause eingelegt und haben anschließend den Baumwipfelpfad besucht. Dieser führt in einer Länge von etwa 1,3 km in 8 – 25 Metern Höhe über dem Waldboden zum Baumturm, der 44 Meter hoch ist. Der Weg ist so angelegt, dass er auch von Rollstuhlfahrern benutzt werden kann. Heute gab es nur noch ein Eis und dann ging der Weg zurück ins Hotel. Wir waren doch ein gutes Stück entfernt.Anneliese und Christl sind heute nach München zurückgefahren. War leider einfach nicht machbar, schade.

Montag 6. Juni

Die Fortsetzung der Ilztal-Wanderung begann heute für einen Teil bei der Schrottenbaum-Mühle, für den anderen Teil begann die Wanderung in Fischhaus. Getroffen haben wir uns unterhalb der Mausmühle am Ilzstausee Oberilzmühle. Die Gaststätte Mausmühle hat den Betrieb eingestellt und so wurden wir, obwohl die Straße mit einer Schranke gesperrt war, von Johannes mit dem Auto abgeholt. Wir fuhren zurück bis Fischhaus. Dort konnten wir gerade noch vor 14 Uhr den Ilz-Stuben eine Zusatzeinnahme bescheren. Nach der Mittagspause wanderte ein Teil am anderen Ilzufer zurück nach Kalteneck und wurde dort abgeholt, der andere Teil nahm das Taxi direkt zurück ins Hotel.

Dienstag 7. Juni

StärkungGestern Abend hat es geregnet, regelrecht geschüttet. Heute sind wir mal nicht an der Ilz unterwegs, wir wanderten auf einem aufgelassenen Bahndamm von Kalteneck, der eine Teil der Gruppe, der andere von Enzersdorf, nach Tittling. Das Mittagessen gab es in einer Gaststätte direkt am Marktplatz von Tittling. Nach dem Mittagessen ging ein Teil von Taubenweid leicht absteigend zusammen mit Carmen bis Fürstenstein, der andere Teil leicht ansteigend von Nammering bis Fürstenstein. Am Wegrand gab es Walderdbeeren ohne Ende. In Fürstenstein noch eine kurze kleine flüssige Stärkung, dann ging es zurück ins Hotel. Heute haben sich mal die Wanderer nicht verlaufen sondern Johannes verfahren, kommt auch mal vor.

Mittwoch 8. Juni

Stoaberger HofAuf dem Programm stand heute die Saußbachklamm, ein sehenswertes Naturschutzgebiet. Nachdem der Weg relativ kurz ist, wurde ein Teil der Gruppe Erlauzwiesler Stausee abgesetzt, der andere Teil direkt am Saußbach. Aber, man glaubt es kaum, statt durch die Saußbachklamm zu wandern stiegen sie fröhlich nach Waldkirchen auf. Alles halb so schlimm, wir haben ja unser Taxi dabei. Also in Waldkirchen eingeladen und wieder zurück zum Saußbach bei der Saußmühle gebracht und von dort noch ein kurzes Stück bis zur Saßbach-Mühle. Die Lokalität Saßbach-Mühle war nicht so unser Niveau deshalb weiter nach Fürsteneck, die Schlossgaststätte war schon eher unser Niveau, mit einem fürstlichen Mittagessen. Nach dem Mittagessen ein kleines Stück zurück nach Ohbruck und von dort entlang der Wolfsteiner Ohe und flussaufwärts bis zur Schrottenbaum-Mühle, nur wegen des Topfenstrudels. Nach dem Topfenstrudel durfte uns Johannes dann zum Stoaberger Hof zurückbringen.

Donnerstag 9. Juni

Die Wandergruppe im IltztalHeute mussten wir erst mal ein Stück fahren. Es ging über Freyung bis zur Abzweigung in Bierhütte. Von dort ein Stück in Richtung Saulorn. Johannes setzte einen Teil der Gruppe mitten im Wald ab und gab uns nur den Zielort an, Ringelai. Zuerst führte der Weg entlang des Reschwassers bis zur Einmündung des Saußbachs, nicht der von gestern. Ab hier heißt das Flüsschen Wolfsteiner Ohe, die hatten wir aber schon mal. An ihr entlang durch die beeindruckende Buchberg-Leite bis Ringelai. Wer kam als erste der Gruppe, die den längeren Weg gegangen sind, an? Scully! Und war kam dann? Lange, lange niemand. Johannes nahm dann Scully mit und ging Daniela entgegen, um ihrem Traum das Wasser abzugraben. In Ringelai gab es dann die Mittagspause. Anschließend fuhren wir weiter Richtung Marchetsreut und von dort ging es nochmals ein kurzes Stück an der Wolfsteiner Ohe entlang bis zur Heibl-Mühle. Die kurze Wanderung hat etwas länger gedauert, weil der Weg nicht richtig ausgeschildert und sehr schlecht war. Auf dem Heimweg von der Heibl-Mühle musste Johannes dann noch einen kurzen Umweg über die Schrottenbaum-Mühle machen. Warum? Natürlich wegen dem Topfenstrudel!

Freitag 10. Juni

Die Iltz im Bayerischen WaldEs fehlte jetzt nur noch das letzte Stück des Ilztals, von der Mausmühle bis zur Mündung in Passau. Also auf nach Mausmühle. Hier begann ein Teil der Gruppe die Wanderung, der zweite Teil begann in Oberilzmühle an der Staumauer des Ilzstausees. In beiden Fällen ging es bis zum Ilzstau Hals kurz vor Passau. Getroffen haben wir uns alle an der Triffsperre. Hier führt ein Steg über die Reste der Trifftsperre. Ein doch sehr beeindruckendes Bauwerk. Auch führt hier ein Weg durch den Felsen, der den Weg der Ilzschleife abkürzt. Haben alle benutzt, die eine Gruppe in die eine, die andere Gruppe in die andere Richtung, und so haben wir uns schon vor der Mittagspause mal getroffen. Die Mittagspause legten wir in der Gaststätte zur Trifftsperre ein. Und nachmittags: Stadtbummel in Passau. Wir legten eine Zeit für die Abfahrt fest und so konnten alle nach Lust und Laune die Stadt besichtigen. Von Passau ging es wieder direkt zurück ins Hotel.Nach dem Abendessen, einem kleinen Grillfest, trug Daniela die eingangs angeführten Zeilen vor. Sie meinte zwar, sie könne so etwas nicht; wie man sieht, sie hat sich selbst Lügen gestraft.

Samstag 11. Juni – Abschluss der Wander- und Urlaubsfahrt Ilztal

Wir fuhren dann doch sehr zeitig zurück. Samstag und das Pfingstwochenende stand bevor. Wir brauchten mal wieder die ganze Woche über keinen Regenschirm. Wenn es mal wirklich geregnet hat, dann waren wir während unserer Wander- und Urlaubsfahrt Ilztal entweder beim Mittagessen, oder beim Kaffeetrinken, oder schon zuhause. Was aber bitte nicht bedeutet, dass wir nur gegessen und getrunken haben.

Wir sind das ganze Ilztal entlang gewandert! Und nicht nur das Ilztal!