Urlaubs- und Wanderfahrt in den Spreewald 2015

Unsere Urlaubs- und Wanderfahrt in den Spreewald dauerte in diesem Jahr etwas länger, da ab München eine sehr lange Fahrstrecke zurückzulegen war und jeweils ein Tag für die An- und Rückreise eingeplant werden musste.

Wie gewohnt starteten wir um 9.00 Uhr ganz pünktlich an der bekannten Sammelstelle in München, Parkplatz U-Bahnhaltestelle Michaelibad. Die Wetteraussichten für den heutigen Tag waren sehr gut. Auf der Autobahn ging es Richtung Nürnberg mit der ersten kurzen Pause in der Rastanlage Köschinger Forst, waren doch schon eine Zeit unterwegs, da mehrere Teilnehmerinnen schon um 8.00 Uhr von zuhause abgeholt wurden.

Die zweite Pause gab es dann erst an der Rastanlage Vogtland Süd, kurz vor Plauen, nachdem die Karte fehlerhaft war und ein eingetragener Autohof nicht existierte.

Nachdem wir bei Dresden wegen einer Baustelle rund eine Stunde im Stau standen war der nächste Halt bei der Ausfahrt Thiendorf, bei der wir schon von der Autobahn aus sehen konnten, dass es Toiletten gibt. Nach diesem kurzen Stopp ging es dann bis zum ‚Hotel Bleske‘ in Burg, wo wir gegen 17.30 Uhr ankamen.

Donnerstag, 30. April

SpreewaldGestern waren wir lange genug im Auto. Deshalb ging heute die Wanderung gleich vom Hotel weg. Große Strecken ging es auf dem europäischen Fernwanderweg E 10 durch die Streusiedlung Burg vorbei am Gasthof Erlkönig Richtung Waldschlösschen und weiter zum Hotel Eiche bei dem schon der Rest der Gruppe wartete. Die Spaziergänger waren ‚nur‘ vom Hotel Eiche ein Stück unterwegs, querfeldein, und wurden später vom Taxidienst wieder abgeholt und zum Hotel Eiche zurückgebracht.

Nachmittags ging es für die Spaziergänger zurück ins Hotel, die Wanderer gingen weiter in Richtung Kannomühle und bestellten ihr Taxi dorthin, was über gesperrte Wege ‚problemlos‘ ausgeführt werden konnte.

Das Wetter: Bis auf 10 Minuten Regen, kurz vor der Ankunft im Hotel Eiche, Sonne, Wind und Wolken.

Freitag, 1. Mai

Heute wurden die Wanderer ein Stück südlich von Burg abgesetzt und in Richtung Leipe geschickt. Es ging in Richtung Kossateich, an diesem vorbei zum Gasthof Dubkow-Mühle. Von dort hat sie der Shuttle-Bus abgeholt, da es bis Leipe dann doch noch gut 3 Kilometer gewesen wären, auf der Straße.

Die Spaziergänger fuhren direkt nach Leipe, bis zum Ortsanfang, und spazierten dann bis zum Ortsende zum Gasthof Spreewaldhof, mit Live-Musik. Sie schauten einigen Bootfahrern zu, lauschten der Musik und dann ging es zurück zum Gasthof Froschkönig zur Mittagspause, zu dem auch die Wanderer gebracht wurden.

Nach der Mittagspause wanderten die einen weiter Richtung Lübbenau, Stephan holte mit Johannes erst noch den zweiten Bus und alle trafen sich in Lübbenau nachdem die Spaziergänger den Wanderern noch ein Stück entgegen gingen. Auch in Lübbenau war Live-Musik, war ja der 1. Mai, und nach einer kurzen Kaffee-Pause ging es zurück nach Burg.

Wetter: sonnig und windig, kein Regen.

Samstag, 2. Mai

Die Wanderer wurden heute am Parkplatz des Gasthauses Pohlenzschänke, – kommt dann am Montag nochmals – ,‚ausgesetzt‘. Von dort ging es, auf leider nicht sehr angenehmen Wegen, meist waren es alte ‚DDR-Plattenwege‘, Richtung Alt-Zauche. Mit den Spaziergängern ging es mit dem Auto direkt nach Alt-Zauche und vom Parkplatz des Gasthauses ‚In Mühle‘ in Richtung Fährhafen Alt-Zauche und von dort zurück zum ‚In Mühle‘.

Nach der Mittagspause wurde ein Teil, mal wieder auf verbotenen Wegen, in Richtung Bukoitza gebracht und sie gingen von dort weiter nach Lübben. Die Spaziergänger fuhren wiederum direkt nach Lübben und gingen der anderen Gruppe nur ein Stück entgegen und fuhren dann zurück zum Hotel. Die Wandergruppe wurde etwas später in Lübben beim Eiscafé Seidel, dem vereinbarten Treffpunkt abgeholt.

Wetter: wie gehabt.

Sonntag, 3. Mai

Wenn wir schon mal soweit unterwegs sind, dann sollten wir die Gelegenheit nutzen und auch ein wenig Kultur genießen, so die Meinung der Gruppe. Das heißt, heute keine Wanderung, heute nur einen Spaziergang und zwar in Cottbus, das lediglich gut 30 Kilometer von Burg entfernt liegt. Hier sieht man sehr gut, was mit ‚unserem Soli‘ gemacht wurde. Die Altstadt ist sehr schön renoviert worden und wir konnten nach einem Spaziergang zum Wahrzeichen von Cottbus, dem Spremberger Turm, und entlang der Stadtmauer eine Mittagspause auf dem Marktplatz einlegen.

Nach der Mittagspause fuhren wir weiter in den Branitzer Park mit seinen Pyramiden. Nein nicht wie in Ägypten, es ist eine Erd-Pyramide und eine im Wasser. Dadurch, dass es noch früh im Jahr war, waren beide nicht so üppig bewachsen.

Wetter: wie gehabt; der Wetterbericht, der im Süden irgendetwas mit Regen ansagt, kann unsere Stimmung nicht drücken, wir können für die ‚Süddeutschen‘ nur ein wenig Mitleid aufbringen.

SpreewaldMontag, 4. Mai

Heute steht unsere Kahnfahrt auf dem Programm. Das Wochenende ist vorbei, es ist wunderbar ruhig und nur wenige Menschen sind unterwegs. Wir starten um 10.30 Uhr von der Anlegestelle Waldschlösschen zu einer rund 4 ½ stündigen Rundfahrt – viele der anderen Anlegestellen haben keine Rundfahrt im Angebot. Gleich nach dem Start kommt die erste Schleuse, die hier alle selbst bedient werden müssen. Es geht weiter auf dem Burg-Lübbener-Kanal Richtung Leiper Graben, vorher aber nochmals eine Schleuse. Auf dem Leiper-Graben fahren wir bis zum Gasthof Pohlenzschänke. Hier legen wir die Mittagspause ein. Bei der Pohlenzschänke handelt es sich um das älteste Gasthaus im Spreewald. Wir konnten, wie auch in den vergangenen Tagen im Freien Mittag machen. Anschließend ging es weiter auf dem ‚Großes Fließ‘, vorbei am Hotel Eiche, durch eine weitere Schleuse und auf dem Weidengraben zurück zum Hafen Waldschlösschen. Fast pünktlich, um kurz nach 15.00 Uhr, sind wir zurück.

SpreewaldManda hat heute ihren 75. Geburtstag und es gibt aus diesem Anlass im Hotel Bleske noch ein Stück Kuchen und Kaffee. Zumindest eine kleine Entschädigung dafür, dass es bis heute keinen Kaffee und Kuchen am Nachmittag gegeben hatte – die Reiseleitung lässt doch etwas zu wünschen übrig… War auch schon mal besser?

Die Schleusen wurden von Stephan und Johannes bedient, die dann auch von den Teilnehmerinnen ein entsprechendes Entgelt, zum ordentlich teilen, erhalten haben.

Vom Wetter nichts Neues.

Dienstag, 5. Mai

Heute ging es im Rahmen unserer Urlaubs- und Wanderfahrt in den Spreewald für die Wanderer von Lübben aus, Start war in der Nähe vom Eiscafé Seidel, in Richtung Norden, am Umflur-Kanal und dann an der Spree entlang bis zum Gasthof Petkamsberg, der abseits der Straße sehr schön ruhig liegt. Mit den Spaziergängern ging es direkt zum Gasthof Petkamsberg. Dort wurde das Auto abgestellt und es ging am Sommer- und Spree-Teich entlang ein Stück den Wanderern entgegen. Die Spaziergänger sind rechtzeitig umgekehrt, denn, man glaubt es kaum, es tröpfelt!! 5 Minuten. Die Wanderer sind auch noch rechtzeitig im Freisitz vom Petkamsberg eingetroffen.

Stephan und Johannes holen noch das 2. Auto aus Lübben und dann geht es, wieder ohne Kaffee und Kuchen, zurück ins Hotel. Die Wege sind schon sehr weit, da man die einzelnen Naturschutzgebiete sehr weiträumig umfahren muss.

Abgesehen von den erwähnten 5 Minuten Tröpfeln wieder etwas Wind. Sonne und Wolken.

Mittwoch, 6. Mai

Heute haben wir schon wieder einen Geburtstag zu feiern. Günter feiert seinen 77. und darf sich heute wünschen, wohin es gehen soll. Es stehen der Besuch eines ehemaligen ‚Braunkohle-Tagebaus‘ und eine Kernzone des Biosphärenreservats zusammen mit der höchsten Erhebung des Spreewaldes, immerhin 144 Meter plus Aussichtsturm, zur Auswahl. Günter entscheidet sich für das ehemalige Braukohle-Tagebau-Gebiet, da die ‚enorme Höhe‘ möglicherweise zu ‚Kreislaufproblemen‘ führen könnte!? Der ‚Einstieg‘ in die Wanderung bei Zinnitz wurde nicht gleich gefunden. In der Karte waren noch Bauwerke angegeben, die es schon gar nicht mehr gibt. Dann aber ging es entlang des Schlabendorfer Sees bis zum Heinz-Sielmann-Naturparkzentrum bei Wannichen.

Die Spaziergänger fuhren direkt zum Naturparkzentrum und gingen vor dort aus ein Stück am See entlang und wieder zurück. Johannes fuhr den Wanderern ein Stück entgegen und holte mit Daniela das zweite Auto. Nachdem die Gaststätten in diesem Gebiet sehr, sehr dünn gesät sind, wurde beschlossen, wieder ins Hotel zurückzufahren und dort die Geburtstagstorte von Günter in Ruhe bei einem Kaffee zu genießen.

Nachdem heute der letzte Tag der Reise war, wurde beim Abendessen besprochen, dass, nachdem wir den Gasthof im alten Bahnhof, in dem die Getränke per Eisenbahn an den Tisch gebracht werden aus Zeit-Gründen nicht besuchen konnten, ein Absacker in der Gaststätte Holzstadl eingenommen wird. Dort gab es dann auch noch Live-Musik mit den alten Songs aus den 70-er- und 80-er-Jahren. War dann sehr gelungen und hat allen sehr gut gefallen.

Wetter: Es gab nur einen mitleidigen Blick auf die Wetterkarte im Süden!

Donnerstag, 7. Mai

Die Heimreise steht an. Wir sind etwas früher beim Frühstücken und können sehr pünktlich, nachdem das Gepäck entsprechend verstaut war, um 9.00 Uhr unsere Reise antreten. Die erste Pause war, wieder nach einem kurzen Stau bei Dresden, die Rastanlage VogtlandNord, was dann auch gleichzeitig die Mittagspause war. Nachdem alles doch sehr zügig voran ging waren wir zu unserem zweiten Stopp schon an der Rastanlage Feucht bei Nürnberg. Von dort ging es dann direkt zurück nach München und alle Teilnehmerinnen wurden entsprechend, wie immer, an der Haustüre abgesetzt.

Und wohin das nächste Mal? Schon bei der Hinfahrt kam die Idee auf, nachdem wir den Kindinger Berg hinunterfuhren, doch mal an der Altmühl entlang zu laufen, so ab dem Altmühl See bei Gunzenhausen bis … soweit wir kommen …? Nachdem der andere Bus diesbezüglich informiert wurde und die Überlegung gut fand, wird es wahrscheinlich so kommen?

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